7
Feb
2013

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FRAG PETRA: „Problemzone Mann“ – Was Petra stört Teil 2
Wenn Männer denken, sie wären Sexgötter!


Liebe Leserinnen,

das Feedback zum ersten Teil von meiner neuen Kolumne war wirklich einfach überwältigend. Besonders bedanken möchte ich mich jedoch bei der Katharina aus Hamburg, deren Kommentar mich sehr zum Schmunzeln gebracht hat:
„Liebe Petra, mein Freund hat sich von mir getrennt und ich war unheimlich enttäuscht und sauer auf ihn. Nachdem ich aber deinen Artikel gelesen hatte, habe ich mich gleich viel besser gefühlt. Als kleine Rache habe ich ihm einfach deinen Artikel geschickt – jetzt weiß er wenigstens, dass er eine Problemzone ist und mein Essen nie zu versalzen, sondern nur pikant war! Haha. Viele Grüße!“
Viele liebe Grüße zurück, Katha und danke für deinen tollen Kommentar. Ich wünsche dir ganz viel Glück für die Zukunft und bin mir sicher, du wirst deinen Weg gehen!
Heute bequatschen wir eine Problematik, die tatsächlich sehr schwer zu händeln und ein pikantes Thema ist. Die da wäre: Wenn Männer denken, sie wären Sexgötter!
Doch jetzt fragen Sie mich natürlich zu Recht: Aber Petra, woher erkenne ich denn, ob mein Freund/ Mann ebenfalls davon überzeugt, ist ein Sexgott zu sein???
Deshalb, meine allerliebsten Leserinnen, habe ich eine exklusive Petra-Spezial-Liste zusammen gestellt, mit der Sie das ganz easy durchchecken können.
Also los:
- Seine Haare sind für Sie Tabu-Zone! Einmal Durchwuscheln ist absolut verboten.
Denn wenn von seinen mit Haarspray-festzementierten Löckchen auch nur eines quersitzt,
dann bekommt er einen Wutanfall!
- Er braucht morgens länger als eine dreiviertel Stunde im Badezimmer
- Er geht jeden Tag in die „Muckiebude“ und zieht auch noch bei -2° ein hautenges, weißes
Muskeltop an, um mit seinen Bizeps zu prahlen.
- Selbstverständlich muss er seine täglich hart antrainierte Muskelmasse auch im Internet
voll und ganz zur Schau stellen, weshalb sein Facebook Profilbild ihn oben ohne neben
seinem nagelneuen Auto zeigt… Gerade wie zufällig beim Schwamm auswringen, sodass
kleine Wasser und Schweißtropfen sich auf seinem Sixpack vermischen und in der Sonne
blitzen. Kann gut aussehen – muss es aber nicht!
- Sein absoluter Heiligtum ist: Na klar, sein protziger Sportwagen. Den dreimal
wöchentlich auf Hochglanz polierten Mega-Schlitten darf niemand auch nur länger als
10 Sekunden unerlaubt angucken. Neben ihm kommen Sie sich vor wie eine
Vogelscheuche: Total überflüssig und irgendwie so… unrein, haha!
- Man kann ihn schon 100 Meter gegen den Wind an seinem zehnfach gesprühten
Lieblingsdeo bzw. Eau de Toilette „Playboy VIP“ erschnuppern, ganz nach dem Motto
„Mehr ist äh… mehr!“.
- Jede Klitzekleinigkeit wird als absolute Heldentat dargestellt, die mit einem
halsbrecherischen Hechtsprung erschlagene Spinne noch Wochen später genau
beschrieben und ich hatte sogar mal einen Bekannten, der alle platt getretenen Ameisen
in einem Döschen gesammelt hat. Aber psst!
- Sein Lieblingsthema ist natürlich: SEX!!! Einfach an dauernd müssen Sie sich sein Geprahle
anhören, dass er den Größten, Längsten und Besten hätte und einfach immer und überall
sein Pulver verschießen kann, ja sogar an seiner eigenen Großmutter, WÜRG!

Puh, ein ganz schöner Batzen den man da beachten muss, nicht wahr?! Und das waren nur die auffälligsten Hauptmerkmale dieser „Spezies“, über alle Einzelheiten könnte man stundenlang philosophieren und ganz gewiss auch viele Dinge diskutieren.
Je mehr Aspekte zutreffen, desto wahrscheinlicher ist es logischer weise, dass sich Ihr Mann für einen Sexgott hält. Jetzt fragen Sie sich vielleicht: Nun schön und gut Petra, möglicher weise treffen auf meinen Freund 6 von den 8 Aspekten zu. Aber kann mir doch eigentlich Wurst sein, oder?
Nun ja, zuerst einmal kann ich Ihnen versichern, dass es Ihnen zu 75,99% mit der Weile tierisch auf den Senkel gehen wird. Darüber hinaus kann die Beziehung ernsthafte psychische Folgen mit sich bringen, die schlimmsten falls auf eine Sexsucht hinauslaufen können. Depressionen und körperliche Anspannungen sind öfter Teile davon. Ich will Ihnen keine Angst machen, doch auch privat werden Sie Niederschläge einberechnen müssen.
Beispiel: Nach einem Vorstellungsgespräch gibt ihr „Vielleicht-bald-Chef“ Sie bei Facebook ein und stößt zufälliger weise auch auf Ihren Freund. Dieser knutscht halbnackt vor McDonalds seinen Bizeps, in der anderen Hand die Bierpulle, während der Kumpel neben ihm gerade die Kondome mit Geschmack entdeckt hat und stolz präsentiert. Sicherlich wird der Chef es sich nun zweimal überlegen, ob er Sie einstellt. Auch werden sich Ihre Freunde und Eltern abwenden (Besonders Eltern finden den Sexgott-Typen nicht so sympatisch. Quelle: Eigene Erfahrung!) und zum Schluss stehen Sie ganz alleine da. Ich möchte Sie nur über die möglichen Folgen aufklären.
Also überprüfen Sie genau und wägen Sie dann gut ab! :)

Eine(n) wunderschönen Morgen/Mittag/Nachmittag/Abend/Nacht!

IHRE PETRA

Beim nächsten Mal FRAG PETRA: „Piepmatz Petra“ Teil 2
Heute zwitschern wir über: HEIMAT

29
Jan
2013

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FRAG PETRA: „Piepmatz Petra“ Teil 1
Heute zwitschern wir über: NEID


Liebe Leserinnen,

für die unter Ihnen, die diese Rubrik noch nicht aus dem letzten Jahr kennen: In „Piepmatz Petra“ greife ich die Themen auf, die mir am häufigsten in den letzten Wochen zu gezwitschert wurden und diskutiere Sie mit Ihnen.
Heute geht es um ein höchst unangenehmes Gefühl: Neid.
Ich könnte mir vorstellen, dass jede von uns schon einmal im Alltag solch Situationen: Der neue Sportwagen der Schwester ist viel größer und schicker als der eigene, die neue Arbeitskollegin wird ständig vom Chef gelobt und Sie haben in Ihren 5 Arbeitsjahren nicht einmal einen „Schönen Guten Morgen“-Gruß bekommen oder auch der neue Freund von der allerbesten Freundin sieht viel muskulöser aus, als Ihr Ex. Natürlich bestätigen dies all Ihre Freundinnen und werfen Ihnen hierbei diesen ganz bestimmten Blick zwischen „Mitleid“ und „Auslachen“ zu.
Genau solche Momente können einen wirklich zur Weißglut bringen.
Und daher gilt: Step 1: Einmal tief durchatmen und Petra fragen. Und nun folgen die ultimativen Tipps, dass Neid bald schon für Sie kein Thema mehr sein wird!
Im Allgemeinen lässt sich sagen: Natürlich zuerst an die eigene Nasenspitze fassen. Wenn Sie ihre alte Frisur echt so schrecklich und triste finden, dann spendieren Sie sich doch einmal einen Besuch beim Friseur Ihres Vertrauens. Oder wenn Sie nun auch unbedingt zu diesem einen Konzert müssen, dann kaufen Sie sich doch einfach das Ticket. Sie sollten sich schließlich auch mal etwas erlauben, um aus dem Alltag auszubrechen. Der Punkt jedoch ist: Keine unter uns ist Dagobert Duck und hat einen Tresor voll Goldmünzen bei sich im Keller. Sie können sich nicht alle Wünsche erfüllen, die Ihre Mitmenschen sich erfüllt haben und manche sind auch schlicht weg nicht möglich (Man kann sich nicht jede Woche einen neuen Sportwagen kaufen bzw. sind sexy Boyfriends leider gesetzlich noch nicht langfristig verkäuflich. Ich bin aber gerade dabei dies zu verhandeln, hihi.)
Nun, Sie müssen also lernen mit Ihrem Neid umgehen zu können bzw. ihn einfach verschwinden zu lassen. Oft liegt Neid daran, dass man unzufrieden mit sich selbst und seinem Leben ist und besonders ein mangelndes Selbstvertrauen hat. Dies können Sie zum Beispiel stärken, indem Crashkurse besucht werden, Frustshoppen betrieben wird und Sie die Aspekte in Ihrem Leben finden, die sie verzweifeln lassen. Ist es die immer noch nicht verarbeitete Trennung von Ihrem Ex oder doch Ihr Übergewicht, das nach der Geburt ihres Sohnes so stark zugenommen hat?
Ich will damit sagen: Ändern Sie IHR Leben und hören damit auf das Leben von Ihren Mitmenschen zu beneiden. Denn dies ist keine Lösung!
So schreibt zum Beispiel Melanie H. aus Hannover:
„Liebste Petra, zuerst einmal: Ich bin dein größter Fan und brauche unbedingt deine HILFE!!! Ich glaube, mit mir stimmt etwas nicht. In letzter Zeit ertappe ich mich immer häufiger dabei, wie ich Hass gegenüber meiner Freundin verspüre und das vor allem auf Partys, wenn Sie immer reihenweise süße Typen abschleppt. Sie kommt einfach soo gut an! Was soll ich denn nur bloß machen?  Herzliche Grüße!“
Melanie, erst einmal bedanke ich mich für die liebe E-Mail, die mich von dir erreicht hat und sende dir die allerliebsten und besten Grüße zurück. Aber nun einmal im Ernst:
Was machst den denn bitte für Ameisenscheiße?! Hass ist das letzte Gefühl, was in eine gute Freundschaft gehört und dies, verehrte Leserinnen, ist eine der schlimmsten Folgen von Neid. Du solltest sofort alles daran setzen, deinen Neid verschwinden zu lassen. Denn sonst kann es schneller mit der Freundschaft vorbei sein, als dir lieb ist. Du musst unbedingt dein Selbstwertgefühl aufbessern, vielleicht mit den oben genannten Tipps von mir, aber wenn du es alleine nicht packst, solltest du dich auf keinen Fall schämen, dir Hilfe zu holen. Selbstverständlich stehe auch ich dir Tag und Nacht mit Rat und Tat zur Seite und ich bin mir sicher, gemeinsam schaffen wir es den „bösen“ Neid zu bekämpfen.
Denn es heißt schließlich Eine für alle, alle für eine!
Okay zugegeben, das ist abgekupfert: Trotzdem Mel: Lass dir helfen und rede bitte auch mit deiner Freundin, dass sie dich verstehen und auch Rücksicht auf dich nehmen kann.
Vielleicht ist es ja auch mal möglich, dass ihr zusammen zu einer Therapiesitzung geht und/oder sie dich bei deinen ersten Schritten in ein neues Leben begleitet?!
In diesem Sinne: Melanie, dir ganz viel Glück und Kraft bei deinem Neuanfang und Ihnen wünsche ich, dass Sie den angebrochenen Tag gut und zufrieden zu Ende bringen. :)

IHRE PETRA

Und beim nächsten Mal FRAG PETRA: „Problemzone Mann“ – Was Petra stört Teil 2
Wenn Männer denken, Sie wären Sexgötter!

26
Jan
2013

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FRAG PETRA: „Problemzone Mann“ – Was Petra stört Teil 1
Was Selbstbewusstsein mit Winnie Pooh zu tun hat!


Liebe Leserinnen,

zig Entwürfe sind bei mir schon in den Papierkorb gewandert, denn keiner schien meinen persönlichen Ansprüchen an die Kolumne gerecht zu werden. Schließlich soll es DIE „It-Kolumne“ des Jahres 2013 werden und gerade die erste Ausgabe ist dabei so entscheidend!
Doch gerade, als ich völlig verzweifelt eine Pause vor dem Fernseher machte und mich als komplett untalentierte Journalistin abgefertigt hatte, zappte ich in einen meiner Lieblingszeichentrickfilme rein: Winnie Pooh! Und dann auch noch in der Original Filmsprache Englisch. Völlig fasziniert blieb ich hängen und genau einige Sekunden später fiel auch schon der entscheidende Satz:
„You are braver than you believe, and stronger than you seem, and smarter than you think.”
Mein absoluter Lieblingknuddelbär, Pooh selbst, sagt diesen Satz.
Und da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Wieso fange ich nicht mit meiner Kolumne ganz am Anfang an, dort, wo der Ursprung liegt: bei uns Frauen!
Denn gerade wir denken oft nicht, dass wir mutig, stark und klug sind und daran sind nicht allzu selten die Männer dran schuld!
Viel zu oft stehen wir vor dem Spiegel und mäkeln an uns herum: „Hier bin ich zu dick, meine Haarfarbe ist zu langweilig und wirklich was erreicht habe ich im Leben auch noch nicht. Na toll!“
Gerade nach der Trennung vom falschen Mann kommt man in den ersten Wochen gar nicht mehr klar. Was musste man sich zum Schluss nicht alles anhören: „Dein Essen war mir immer viel zu versalzen, deine Bude war mir eh zu winzig und deine Mutter war fast genauso eine Katastrophe, wie der Sex den wir hatten! Naja, wenn wir mal welchen hatten…“
Solche bissige und unfaire Bemerkungen sind keine Seltenheit, ja was musste ich mir da schon alles anhören, da sind die Beispiele hier ja schon fast schön.
Ich muss Ihnen denke ich nicht erläutern, was und wie viel ich von solchen Männern halte, die sich auf so ein Niveau herunterlassen, nein stopp: die gar kein Niveau besitzen und es nötig haben ihr Selbstwertgefühl durch falsche Anschuldigungen aufzubessern. Einfach nur schrecklich, armselig und der allerletzte Müll ist das!
Aus diesem Grund möchte ich Sie ermuntern: Auch wenn es in solchen Situationen schwerfällt, (Ich weiß das! Auch ich bin nicht so taught wie es immer scheint.) vergessen Sie NIEMALS wie viel Sie eigentlich wert sind. Man sagt ja nicht umsonst: „Verkaufe dich nicht unter deinem Wert.“
Denn Sie sind perfekt und gut so wie Sie sind und dieser schreckliche Mann (nennen wir ihn einfach den „Anti-Winnie-Pooh-Typen“) hat keine Ahnung davon, wie toll Sie eigentlich sind. Er hat es schlicht und ergreifend nie herausgefunden, obwohl er Sie erobert hatte und behauptet hat er wüsste das. Er kennt nur Bruchteile von Ihnen und hat sich nie wirklich mit ihnen auseinander gesetzt, denn sonst hätte er sie niemals gehen gelassen!
Also denken Sie bitte nicht ernsthaft wegen einem Mann (Natürlich auch nicht wegen anderen Menschen…), dass sie wenig wert sind.
Probieren Sie lieber stattdessen positiv in die Zukunft zu blicken wie zum Beispiel:
„Ach herrje, kann ich froh sein diesen Mistkerl los zu sein! Ich hatte ja keine Ahnung, dass der so unendlich dumm und ungebildet ist. Im Ernst: Ich finde an jeder Straßenecke etwas Besseres als den! Hm, ich glaube ich geh jetzt einen Trinken.“
Also das Letzte ist natürlich eine freiere Interpretation meiner Seite, haha.
Nein wirklich: Glauben Sie an sich, Ihre Stärken, Ihre Schönheit und Schlauheit. Dies sind die „3 S“ im Leben, die ihr Selbstbewusstsein (Fängt auch mit „S“ an! Bin ich gut…) stärken!
Und zu der Trennung: Nicht vergessen: Männer kommen und Männer gehen wieder, aber Ihr Selbstbewusstsein bleibt immer Ihr ganzes Leben lang an ihrer Seite. Ein lebenslanger Freund, der einem stets die Treue hält.
Zwingen Sie sich eine Entscheidung zu treffen: Ein langjähriger Freund, ganz ähnlich wie Winnie Pooh, oder ein Mann, der an der heutigen Buchstabensuppe rummäkelt…

Ich habe meine Meinung bereits getroffen. Wann tun Sie es endlich?
Ich bin mir sicher, Sie entscheiden richtig! Viel Glück hierbei,

IHRE PETRA

PS.: Achja, besonders freuen würde ich mich, wenn Sie Ihr Lob oder Kritik als Kommentar dalassen. Danke! <3

Beim nächsten Mal FRAG PETRA: „Piepmatz Petra“ Teil 1
Heute zwitschern wir über: NEID

24
Jan
2013

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FRAG PETRA: Schmetterlinge ungewollt – Was tun? Teil 4
Hilfe: Ich komme nicht vom Ex los!!! Nr
.2


Liebe Leserinnen,

Ihr Feedback zum letzten Teil meiner Kolumne war einfach überwältigend. Hier kommt also Nr.2 mit den besten Petra-Tipps im Umgang mit dem Ex. Letztes Mal habe ich das Thema erläutert, wie Sie Ihrem Ex am besten aus dem Weg gehen, heute geht es wie versprochen darum, wie Sie es schaffen in einer Situation „cool“ zu bleiben, wo es Ihnen einfach unmöglich ist, ihm aus dem Weg zu gehen.
Stellen wir uns also folgendes Szenario vor: (Mal wieder) Nach einem Frustshopping –Tag, lassen Sie sich völlig erschöpft und mit Tüten bepackt in die Bahn fallen und auf einmal hören Sie eine sehr vertraute Stimme. Natürlich denken Sie zuerst, Sie hätten Halluzinationen oder so, drehen sich aber trotzdem um und da steht… ER!!! Ihr Ex. Mit zwei seiner Kumpels und einer Bierflasche in der Hand lehnt er an der Zugtür und lacht lauthals. Gerade als Sie sich überlegen, dass Sie sich vorsichtshalber doch einen anderen Platz suchen werden, erblickt er Sie und kommt geradewegs auf Sie zu.
HILFE!!!
Das ist wohl die Situation, vor der jede verlassene Frau am meisten Angst hat. Aber keine Bange: Jetzt ist ja Petra da und hilft Ihnen, Darling!
Zu allererst: Versuchen Sie sich möglichst sicher und überlegend zu geben. Ich weiß, das ist einfacher gesagt, als getan und schließlich sind Sie alleine und er hat „Rückendeckung“ aber probieren Sie es wenigstens. Schauen Sie nicht dauernd auf den Boden. Wenn Sie ihm noch nicht in die Augen gucken wollen, fokussieren Sie einen Punkt knapp neben seinem Ohr an, aber WARNUNG:
Nicht zu sehr starren dabei! Nun steht er vor ihnen und spricht wohl die am meisten verwendetsten Wörter in solch einer Situation aus: „Hey du…“, mit diesem Blick zwischen halb Mitleid und halb Schuldgefühl.
Ihre selbstbewusste Antwort, hier, ist ein offen und ehrliches „Hallo!“. Nicht zu traurig oder mitleidserregend, nicht probieren es zu lässig wirken zu lassen und bitte, bitte nicht probieren verführerisch rüberzukommen. Probieren Sie, dass Ihre Stimme so wenig Informationen/ Emotionen, wie nur möglich ihm verrät. Darum einfach probieren offen zu wirken (Natürlich nicht in Bezug auf Sex, meine versauten Damen…) und keine Wut oder Trauer auszustrahlen.
Dann wird er im Falle von 95% fragen: „Wie geht es dir?“ Ihre Antwort wird ein schlicht und einfacheres: „Gut. Und dir?“, sein. Vielleicht wird er verwundert sein, vielleicht auch nicht, aber eine Antwort von ihm könnte so aussehen: „Auch… Ich dachte ja nur, wegen unserer Trennung…“ Gehen Sie einfach gar nicht darauf ein. Denken Sie immer daran: Sie sind der Boss und können das Gespräch jeder Zeit abbrechen, wenn Sie sich überfordert fühlen oder es Ihnen zu intim wird. Antworten Sie mit: „Alles okay!“ oder „Nee nee, mit geht es gut.“. Wenn Sie ihm noch einmal richtig Stoff zum Nachdenken geben wollen behaupten Sie: „Du wirst es nicht glauben, aber die Trennung tut mir richtig gut!“. Diesen Satz müssen sie dann aber wirklich mit Überzeugung rüberbringen, sonst kann das in die Hose gehen. Falls er sich neben Sie hinsetzen will oder von dem Smalltalk in ein Paarberatungsgespräch übergehen will, deuten Sie doch einfach auf ihr Handy/ ihr Buch/ ein Magazin oder was gerade passend scheint und meinen charmant: „Falls du mich entschuldigst. Ich habe noch zu tun…“ Aber Warnung: Mit dieser preisverdächtigen Antwort könnte es sein, dass sich Frauen mit Beziehungsproblemen auf Sie stürzen und ihren Rat wollen. Haha nein, Späßle!
Ehrlich, die Antwort wäre nahezu perfekt und eine glatte Abfuhr mit Charme. Richtig ladylike. Wie es sich für eine beliebte Powerfrau, wie Sie es sind, gehört.
Variante 2 wäre allerdings eine verzwicktere: Auf Ihr: „Gut. Und dir?“, kommt ein: „Ach, nach unser Trennung gar nicht mehr so toll…“. Er möchte Mitleid und zeigt seine Beziehungsbereitschaft. Das blocken Sie aber selbstverständlich ab (Immer schön dran denken: MISTKERL!)mit einem: „ Ach, echt? Das tut mir Leid. Naja, ich habe noch zu tun…“ mit Tippen auf das Buch/Handy/Magazin etc.
Meiner Ansicht nach, sind das die zwei bekanntesten Varianten von Gesprächen mit dem Ex und die besten Lösungsmöglichkeiten. Für Fragen, Wünsche und Anregungen habe ich wie immer stets ein Ohr offen.

Ich hätte niemals gedacht, dass zu diesem Thema eine so große Anfrage herrscht. Aus diesem Grund und weil mir das Thema auch persönlich wichtig ist, wird die Kolumne weiterlaufen.
Und zwar neben meiner neuen Kolumne, die ich aus ganz aktuellen Anlässen entworfen habe und allen Frauen da draußen ganz bestimmt viel, viel Spaß bereiten wird.
Seien Sie gespannt und auch nächstes Mal wieder dabei, wenn es heißt:
FRAG PETRA: Die neue Kolumne startet durch! :)

Viele herzliche Grüße und ein großes DANKESCHÖN ,an die besten Leserinnen, für Ihre Unterstützung,

IHRE PETRA

Beim nächsten Mal FRAG PETRA: Folgt exklusiv der 1. Teil meiner neuen Kolumne!!!
Thema: Wird noch nicht verraten…

22
Jan
2013

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FRAG PETRA: Schmetterlinge ungewollt – Was tun? Teil 3:
Hilfe: Ich komme nicht vom Ex los!!! Nr.1


Liebe Leserinnen,

eine weitere Situation, in der Schmetterlinge überflüssig sind, ist mit Sicherheit nach einer Trennung. Und zwar auch noch dem Ex-Freund/-Mann gegenüber!
Ich, Petra, habe natürlich schon so manche Trennungen durchgemacht und weiß aus eigener Erfahrung, dass diese Zwickmühle kein Zuckerschlecken ist.
Ständig scheint man sich zu begegnen, viel öfter, als vor der Trennung und wenn man sich gegenüber steht, hat man keine Ahnung, wie man sich verhalten soll.
„Hallo!“, sagen?! Nein, der Andere könnte ja erahnen, dass man noch etwas von ihm will oder sich wieder einschleimen möchte.
Sich ignorieren? Hm.. Nee, der Andere könnte sich ja möglicherweise denken, dass man unglaublich verletzt ist und ihn so sehr vermisst, dass man sich jede Nacht in den Schlaf weint.
Wie also ist die „richtige, perfekte“ Lösung? Meiner Meinung nach gibt es keine.
Eine diplomatische Möglichkeit wäre vielleicht, sich einfach einer Person zuzuwenden bzw. ein Gespräch zu beginnen; wirkt nicht zu unfreundlich, signalisiert aber, dass Sie zunächst an weiterem Kontakt nicht interessiert sind. Oder einfach ganz beschäftigt auf das Handy eintippen, wenn gerade keine Freundin in der Nähe ist – funktioniert immer. Ganz in Gedanken verloren in die Ferne starren, klappt allerdings nur 100%ig, wenn Sie sich gerade im Bus oder Zug befinden und am besten noch dabei Musik hören. Ansonsten hat diese Methode keine Garantie, dass sie nicht falsche Signale sendet. Schließlich sieht es etwas sehr merkwürdig aus, wenn Ihr Ex zwei Meter neben Ihnen lauthals über einen Witz seines „total geilen“ Kumpels lacht (Den sie selbstverständlich noch nie leiden konnten…) und Sie sich einfach auf schwerhörig stellen und die Wölkchen im Himmel betrachten. …kommt dann doch etwas sehr auffällig rüber.
Nebenbei sollten Sie sich selber am wichtigsten sein. Wenn Sie noch nicht in der Lage sind, ihm in die Augen zu schauen, dann werden Sie das auch nicht tun. Wenn Sie sich noch nicht bereit fühlen, seinen Kumpel im Bus vorzulassen, dann schubsen Sie ihn nun mal volle Kanne weg. Das ist ein harter Muskelprotz, dem es nichts aus macht sich jede zweite Nacht zu besaufen, dem wird das schon nicht weh tun. Und sollten Sie noch nicht nach einem Smalltalk mit der Ex-Schwiegermutti fühlen, habe sicherlich nicht nur ich vollstes Verständnis dafür.
Was ich Ihnen damit zeigen möchte, ist, dass man sich selber nicht zu oft darüber Gedanken machen darf, was Andere über einen denken oder von einem halten. Und im Ernst: wir reden hier schließlich über das männliche Geschlecht, welches im Falle von 95%, an uns sowieso keinen einzigen Gedanken verschwendet. Mal ganz davon abgesehen, dass die These herumgeht, dass das männliche Gehirn sowieso eine äußerst begrenzte Kapazität hat oder sogar nur mit einem Kurzzeitgedächnis ausgestattet ist. Flupps, eine schöne Frau gesehen und schon vergisst der Mann, dass er ja eigentlich in einer Beziehung ist und… nun gut lassen wir dieses Thema. Obwohl ich dieser These eine nicht ganz geringe Bedeutung beimesse.
Eine Sache müssen Sie mir dennoch versprechen: Bitte tun Sie nichts Unüberlegtes.
Also machen Sie sich jetzt nicht straffällig oder etwas in der Art. Eine kleine Affäre hat noch niemandem geschadet…Aber ich rede hier von schwerwiegenden Verbrechen, bei denen man ins Gefängnis kommen kann beispielsweise.
Haha! Obwohl manchmal die Vorstellung, alleine in einem Raum zu sein, ohne Menschen die einen stören und fragen, warum es denn nun eine Trennung gab, manchmal schon wirklich verlockend scheint, oder?! Nein, im Ernst. Versauen Sie sich bloß nicht Ihr kommendes Leben, wegen diesem Mistkerl. DAS hat der bestimmt nicht verdient…
Ansonsten versuchen Sie ihm einfach möglichst häufig aus dem Weg zugehen…
Tja, und sollte das doch nicht klappen, werde ich im nächsten Teil erläutern, wie Sie auch diese Situation brillant meistern können. Dieses Thema überschreitet etwas die Kapazität dieses Artikels und sollte der hier zu groß werden, dann nervt mich mein mal Chef wieder… Nichts für ungut, Herr Neubau!
Aber eins ist sicher: Es können Sie noch so viele Arbeitgeber kritisieren, noch so viele Männer hintergehen und betrügen und noch so viele „beste“ Freundinnen über Sie ablästern, Petra wird immer für Sie da sein. Versprochen!!! :)

Einen angenehmen (fügen Sie Ihren Wochentag hier ein) wünscht Ihnen,

IHRE PETRA

Beim nächsten Mal FRAG PETRA: „Schmetterlinge ungewollt – Was tun?“ Teil 3
Hilfe: Ich komme nicht vom Ex los!!! Nr.2

21
Jan
2013

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FRAG PETRA: Meine persönliche Handy-Hass-Liebe

Liebe Leserinnen,

welche halbwegs moderne Frau von heute besitzt es nicht?! Das MUST-HAVE des 21. Jahrhunderts.
DAS HANDY! Aber braucht man es denn überhaupt wirklich? Es ist ja nicht so, als würde dieses kleine Ding (das heutzutage ja noch nicht einmal mehr Tasten hat!) nichts kosten…
Von der Jugend die Meinung dazu ist ganz klar: JA! Ohne Handy ist das Leben nicht mehr vorstellbar. Alles Wichtige spielt sich im tragbaren „Smartphone“ ab: Nachrichten mit den Freundinnen werden praktisch rund um die Uhr verschickt (meine Tochter klärte mich auf: das nennen sie ganz „cool“: Chatten!), imaginäre Kackhaufen werden gezüchtet (kein Witz) und dies muss den Kontakten bei Facebook natürlich sofort gleich mitgeteilt werden. Dieses „Facebook“ ist für meine Generation, wenn Sie mich fragen, sowieso das Schimpfwort des 21. Jahrhunderts. Aber gut, dies wird mal wann anderes ein Mal Thema sein…
Doch wie geht die erwachsene Frau von heute, die Frau in den besten Jahren, mit dem Thema um. Ich habe 35 Frauen von Mitte 20 bis Ende 30 einmal dazu befragt. Die Meinung war ziemlich eindeutig: Telefonieren und Kurznachrichten schreiben (auch SMS genannt) „JA“, Kackahaufen züchten und Facebook überlässt die „Durchschnittsfrau“ dann aber doch lieber der Jugend. Eine Befragte sagte zum Beispiel:
„Um meine Freundinnen anzurufen oder meinem Freund eine kurze SMS zu schicken, finde ich das Ding völlig okay, aber mit solchen Apps und Spielen kann ich absolut nichts anfangen!“ Manche solche Apps sind ja sogar vielleicht ganz nützlich findet auch Befragte Nummer 2: „Ich habe eine Musikerkennungs-App auf meinem Handy: Einfach genial! Sofort kann mein Handy mir sagen, welches Lied das gerade im Radio ist.“ Also scheint das Ganze auch eine gute Seite zu haben…
Vielleicht haben dann ja sogar die gezüchteten Kackhaufen einen positiven Aspekt?!
Und hier und jetzt kommt die exklusive Petra-Meinung zu diesem Thema:
Ganz genau wie die Befragte „Numero Uno“ bin ich bis vor einigen Monaten meinem Tastenhandy stets treu geblieben. Es stand mir immer zur Seite, wenn ich von den Jugendlichen mit belustigten Blicken gemustert wurde und hat immer alle Anrufe an meine Lieblingsfreundinnen bereitwillig ausgeführt. Und nun gut, der scharfe Berater aus dem Laden, den ich natürlich jede zweite Woche aufsuchen musste, da es verschiedenste, technische Problemchen gab, trug auch seinen Teil dazu bei, warum ich kein Stück daran dachte mein Handy gegen eines von diesen Touch-Dingern auszutauschen. Doch eines Tages war der Tag gekommen: Mein Handy sagte keinen Piep mehr! Da konnte auch der süße Verkäufer nichts dran ändern… Es täte ihm leid, aber er habe schon eine super Alternative für mich, meinte er augenzwinkernd und zog daraufhin 20 der neuesten und schicksten Internet-Handys aus der Schublade… Und leider auch die teuersten. Dies wären super Spitzen-Geräte und mit denen würde sowas natürlich nicht passieren, versicherte er mir zeigte dabei auf mein, zugegebener weise, etwas ramponiert aussehendes Handy. Das Auseinandernehmen des kompletten Inhaltes hatte es optisch komplett geschaffen und so lag es da uns starrte mich traurig an.
Kurz entschlossen kaufte ich mir eines der Spitzen-Teile in silber-metallic-Optik und ließ es mir vom Verkäufer einrichten.
Schon nach zwei Wochen war ich dem Handy-Konsum gnadenlos verfallen. Gleich nach dem Aufstehen musste das Goldstück angemacht werden. Zuerst wurde mein virtuelles Haustier (ein Alien) gefüttert, danach konnte ich meine „Whats App“ Kontakte checken. Es waren echt schon Leute online – Wahnsinn! Schnell noch eine Nachricht abgeschickt und flugs geguckt, wie das Wetter heute wird – natürlich gab es auch hier die passende App dafür. Und so ging das den ganzen Tag lang. Nur um die Kackhaufen-App hatte ich einen großen Bogen gemacht. Hierfür schien ich immer noch genug Ekel-Gefühl zu besitzen.
Eines Tages jedoch passierte es: Ein falscher Knopfdruck und schwupps – alle Dateien war weg. Inklusive aufgenommener Bildern, allen jemals versendeter Nachrichten, Kontaktdaten und was mich fast noch schlimmer traf: mein so lieb gewonnener kleiner Alien, alle waren sie weg.
Und um ehrlich zu sein, kapitulierte mich das wieder in die Realität zurück. Ein Handy ist eben doch nur ein Gebrauchsgegenstand, den frau mal mehr, mal weniger benutzt. Alle Sachen aber, die sich auf dem Teil abspielen, passieren in einer virtuellen Scheinwelt. Man darf sich niemals zu sehr von dieser in Besitz nehmen lassen. Ansonsten kann das ganz böse enden – das beste Beispiel hierfür bin ich. Aber nun gut, besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Enden.
Kurz gesagt, ich habe meine Lektion daraus gelernt. Gleich nach Feierabendschluss habe ich meinen Handyberater des Vertrauens aufgesucht und mein Handy mit der Aussage: „Ich glaube, für so etwas bin ich dann doch zu alt!“, umgetauscht, worauf ich mir natürlich erst einmal schallendes Gelächter anhören musste.
Nun, was soll ich sagen?! Ich besitze wieder ein altes, klappriges Tastenhandy, das nur halb so viel gekostet hat, wie das „Smartphone“. Ich und mein Handy sind nun seit fast einem halben Jahr glücklich zusammen… und jede zweite Woche besuchen wir unseren Lieblingsberater, der uns zum billionsten Mal verzweifelt versucht zu erklären, dass man mit der Bestätigung für „Möchten sie alle Inhalte auf diesem Handy unwiderruflich löschen?“ tatsächlich wirklich ALLES löscht.
Und seufzend gibt sich der Gute seinem Schicksal hin und kopiert Stückchen für Stückchen wieder alle meine Kontakte auf mein Klapperhandy.
Hiermit grüße ich den lieben Phillip O.! Lieber Phillip, keiner kann so wundervoll wie du Handykameraeinstellungen vornehmen oder die Telefonnummer meines Chefs widerherstellen, wenn der einen Anruf von mir erwartet. DANKE!!!

Und einen hoffentlich handyabsturzfreien Tag wünscht Ihnen,

IHRE PETRA

Beim nächsten Mal FRAG PETRA: „Schmetterlinge ungewollt – Was tun?“ Teil 3
Hilfe: Ich komme nicht vom Ex los!!! Nr. 1

20
Jan
2013

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FRAG PETRA: Schmetterlinge ungewollt – Was tun??? Teil 2:
Liebe am Arbeitsplatz! Kann das gut gehen?!



Liebe Leserinnen,

die Überschrift vom zweiten Teil meiner neuen Kolumne haben Sie ja schon gelesen und somit möchte ich Sie ganz herzlich beim Lesen und Mitdenken begrüßen.
Was verbinden die meisten Frauen eigentlich damit, wenn der Partner ein Kollege oder vielleicht sogar der Chef ist?! Oder viel schlimmer ist es ja oft, wenn die Frau die Chefin des Partners ist.
Den Männer kommt es hiermit oft so vor, als würden sie beim lebendigen Leibe kastriert werden.
Eine sehr unangenehme Vorstellung…
Doch mir, Petra, fällt dazu spontan auch folgendes dazu ein: heißer Sex auf dem Schreibtisch des Chefs, geheime Treffen auf der Mitarbeitertoilette und viel abwechslungsreichere Mittagspausen… Die klingt doch schon viel angenehmer, was?!
Doch die Realität driftet leider völlig an diesen aufregenden Träumen vorbei und führt zu Komplikationen. Die Statistiken scheinen das Gegenteil zu beweisen:
Jeder fünfte Deutsche hatte schon einmal eine Beziehung am Arbeitsplatz und jeder vierte hat seinen Kollegen/Chef sogar geheiratet! Dann ist das also DIE Lösung?! Dating-Börse Arbeitsplatz…
Interessant…
Nun, ich für meinen Teil, habe leider kein Glück, da alle meine Kollegen weiblich sind und mein Chef schon seit 30 Jahren glücklich verheiratet ist, wobei man sich ausrechnen kann, dass wir auch altersmäßig ziemlich auseinander driften. In so fern kann ich diesmal leider nur Spekulationen anstellen und aus den Erfahrungen von Freunden berichten. Und um es kurz rechnerisch auszudrücken: rund 86% der hier befragten Freunde, Kollegen und Bekannte rieten dringendst von einer Partnerschaft mit dem Kollegen ab. Aber wieso ist das Feedback hierzu so extrem und jeder Fünfte kann der Versuchung dann doch nicht wiederstehen?!
Ganz einfach: Männer und Frauen lernen sich bei der Arbeit unter lockeren Verhältnissen kennen, nicht unter dem „1. Date-Druck“ stehend ein krampfhaftes Gespräch über den bisherigen Lebensverlauf zu führen und dem Anderen, wie in einem Verhör Rede und Antwort stehen zu müssen. Dazu kommt, dass man sich jeden Tag sieht und wenn man auch nur ansatzweise auf einer Wellenlänge ist, dann baut man eine gewisse Beziehung zum Anderen auf. Denn er oder sie ist immer für einen da, der Fels in der Brandung, wenn mal bei den Freundinnen der Segen schief hängt oder die Aufmunterung, wenn es mal Ärger vom Chef gibt. Der Kollege ist das Vertraute und langsam aber sicher, oft ohne dass es frau merkt, schleicht er sich, Stückchen für Stückchen in dein Leben, zuerst als Bekannter, irgendwann als guter Freund. Man geht in der Pause einen Kaffe zusammen trinken, lädt sich abends mal zum Essen ein oder muss sich auch vielleicht „gezwungener Maßen“ am Wochenende verabreden, um noch einmal das neue Projekt durch zu quatschen. Selbstverständlich nur, damit der olle Chef nicht wieder was zum Nörgeln findet…
Gut, und jetzt redet Petra einmal Klartext! Und Sie wissen, hier wird keiner verschont…
Was machen Sie sich denn eigentlich vor??? Was soll dieses Hin-Her, nur „gute Freundschaft-Getue“?! Entscheiden Sie sich doch erst einmal bitteschön! Machen Sie sich selber vorher klar, was Sie wirklich vom Anderen wollen. Echt eine Beziehung? Mit allem, was dazu gehört? Oder nur ein lockeres Verhältnis? In der Art „einmal Rumknutschen und dann bin ich weg“? Weil DAS, liebe Leserinnen, funktioniert auf der Arbeit gar nicht. Sollte es darauf hinauslaufen, dann können Sie auch gleich die Kündigung einreichen und auf Nimmer-Wiedersehen verschwinden.
Die Zwickmühle in dieser Situation ist, dass sie das zusammen bringt, von dem jeder sonst immer abrät: Liebe und berufliche Zukunft vermischen. Das kann gar nicht gut gehen. Männer und Frauen sind auch so schon verschieden genug und haben genug zu streiten. Da müssen doch nicht noch berufliche Meinungsverschiedenheiten dazukommen, oder?!
Aber selbstverständlich möchte ich Sie nicht um ihre große Liebe bringen. Denn anscheinend bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel: Jeder Vierte heiratet den Geschäftspartner ja sogar!
Also mein Petra-Geheimtipp des Tages: NUR auf eine Beziehung mit dem Kollegen/Chef einlassen, wenn man sich wirklich sicher ist, was man möchte und dass er der Richtige ist.
Denn sonst, kann das auch mal ganz, ganz schnell nach hinten losgehen…
Ihnen noch einen wunderschönen und hoffentlich unkomplizierten Tag. :)

IHRE PETRA

Und beim nächsten Mal FRAG PETRA: Eine SONDERAUSGABE
Thema: Wird noch nicht verraten…

19
Jan
2013

...

FRAG PETRA: Freundschaft mit dem Ex?!

Liebe Leserinnen,

ursprünglich sollte das Thema für meine heutige Kolumne eigentlich die Problematik „Liebe am Arbeitsplatz“ erörtern. Aber wie das so bei einer viel beschäftigten Journalistin ist, hat mich ein Hilferuf einer Leserin unfassbar emotional berührt und mich an ähnliche Situationen in meinem Leben erinnert. Die liebe Tabea U. hat mir folgende Zeilen zukommen lassen:
„ Liebe Petra, ich bin völlig verzweifelt. Mein Freund hat mir mit vor einem Monat Schluss gemacht. Die Trennung kam für mich absolut unerwartet und hat mich schwer mitgenommen. Nun möchte er Freundschaft und schickt mir sogar wieder süße SMS mit Herzchen. Was soll ich tun???“
Liebe Tabea, erst einmal hast du mein völliges Verständnis für deine Situation. Was Männer oft nur aus den „Sex and the City“ Episoden kennen, ist für uns Frauen oft bitterer Alltag: monatelanges Frustessen, Verzweiflung und schwere Depressionen können alles Folgen von Liebeskummer sein und ist ein wahres Gefühlswirrwarr. Dies ist nicht einfach als ein kleines Weh-wehchen abzutun und verlangt viel Stäke und Optimismus.
Erst einmal wünsche ich dir gute Freundinnen, die dir in jeder Lebenslage zur Seite stehen und dich mit Power-Shopping und viel Party vom tristen Alltag ablenken.
Denn dein Alltag ist gerade nicht so witzig, wie?! Wenn eine Frau verlassen wird, bloß gestellt wird, verändert das viel mehr in ihrem Leben, als manche denken. Zuerst scheint das Leben zu Ende zu sein. ER, der Traummann, der tollste Mensch dieser Welt, möchte nichts von dir wissen. Die Welt geht unter. Der Notstand bricht aus. Danach muss erst einmal reichlich Zeit vergehen, bis man sich überhaupt wieder alte Fotos angucken kann, ohne dabei in Tränen auszubrechen. Oder bis man wieder seine Lieblingskaffeesorte trinken kann, ohne ununterbrochen an ihn denken zu müssen. ODER bis man auch nur bei jedem erdenklichen Liebeslied an ihn denken muss, ob es fröhlich oder traurig ist, ist egal.
All diese Situationen machen deinen Alltag zu einem Horrortrip. Und dann ist soweit: eines Tages fällt dir auf, dass du es tatsächlich geschafft hast, ganze 23 Stunden nicht an ihn zu denken. Nicht von ihm zu träumen oder dir deine Lippen auf seinen vorzustellen.
Du bist absolut begeistert! Endlich fühlst du dich wieder frei, stark und unabhängig.
Doch PLÖTZLICH das: eine einfache SMS wie: „Hey du! :) Wie geht es dir?“, kann einen komplett aus dem Konzept bringen. In deinem Fall ist es sogar noch schlimmer. Er möchte wieder gute Freundschaft. Mit Herzchen, Vertrauen und allem Drum und Dran.
Liebe Tabea, ich bitte dich inständig, einmal ehrlich zu dir zu sein!!!
Wie soll das denn bitteschön funktionieren?! Dieser Mistkerl, dieses verdammte Arschloch, hat dich missbraucht, betrogen und belogen, behandelt wie Dreck, den man einfach so wegschmeißen kann.
Seien wir doch einmal ehrlich: Er hat dich nie wirklich geliebt, denn sonst hätte er dir so etwas gar nicht antun können. Erinnerst du dich denn nicht mehr, wie sehr und oft, du wegen ihm geweint hast? Wie oft du dich in dein Zimmer eingesperrt hast oder dir eingeredet hast, dass du hässlich und fett bist und du ihn sowieso niemals verdient hattest?! DAS alles willst du ihm wirklich verzeihen? Einfach so?! Eine einzige SMS von ihm reicht? Ich denke NICHT! Schieß dieses Schwein in den Wind, aber bitte bloß nicht, ohne ihm vorher mit den besten Freundinnen eine gemeine Antwort getippt zu haben. Geh aus, hab Spaß und lern neue Leute kennen. Nicht unbedingt nur Männer! Sei jung, frei und Single und genieße dein Leben. Denn eins ist für Petra klar, wie Kloßbrühe: Seine SMS und Herzchen werden für dich immer eine andere Bedeutung haben, als für ihn. Also beende diese ganze Sache, bevor er sie vielleicht erneut wieder beendet. Denn eins ist noch mehr klar: Wer dich einmal verarscht, tut es vielleicht auch noch ein zweites Mal…
Also liebe Leserinnen: Mein guter Rat für heute an Sie, KEINE Freundschaft mit dem Ex.

Und dir meine liebe Tabea, wünsche ich alles Gute, eine tolle und erfüllte Zukunft und dass du endlich einen Mann findest, der dich verdient hat. :)

IHRE PETRA

Und beim nächsten Mal FRAG PETRA: Geht es dann wirklich weiter mit meiner neuesten Kolumne: „Schmetterlinge ungewollt – Was tun?“ Teil 2
Liebe am Arbeitsplatz! Kann das gut gehen?!

...

FRAG PETRA: Schmetterlinge ungewollt – Was tun???
Verliebt in den besten Freund!

Liebe Leserinnen,

Jede Woche erreichen mich die unterschiedlichsten Briefe von Frauen, mit den verschiedensten Problemen. Ein Thema ist allerdings immer aktuell und quält mehrere Wochen die Frauen.
Dieses Thema hat mich zu meiner neuesten Kolumne inspiriert, von der Sie den ersten Teil gerade jetzt in den Händen halten.
Ich würde fast sagen, jede Frau erlebt dieses Gefühl einmal in ihrem Leben.
Man fühlt sich total krank, kaputt und zugleich so fit, wie schon lange nicht mehr.
Wie vor dem Beginn einer schlimmen Grippe, wo sich der Körper auch nicht entscheiden kann, ob er sich heiß oder kalt fühlt. Wie vor einer Operation, wo man nicht weiß, ob man Angst haben soll oder sich über das Ende der Schmerzen freuen soll.
Die Schmetterlinge, die sonst immer so fröhlich umher flatter, wenn man verliebt ist, haben Bauchschmerzen und kringeln sich ungewollt.
Als ob sie etwas Verbotenes tun, nur alleine dadurch, dass sie existieren.
Aber warum sind diese verfluchten Biester überhaupt da?
Es ist doch eine Geschichte, die niemals funktionieren würde, eine Geschichte, die verflucht wäre, noch bevor sie begonnen hätte.
Darf man von einer Geschichte den Anfang schreiben, die kein Sinn hat und absolut ohne ein „Happy End“ sein wird?
Die am nächsten liegende Antwort lautet vermutlich „Nein“.
Nein, das darf man nicht, da man dem Anderen absolut falsche Hoffnungen macht. Denn der Andere hat ja keinen blassen Schimmer davon, wie sehr man die Beziehung schon aufgegeben hat. Wohlgemerkt ohne, dass die Beziehung überhaupt begonnen hat und andere Person jemals einen Fehler begangen hat.
Manche Beziehungen sind einfach nur in den Träumen schön.
Nicht das ich mit meinem verkorksten Liebesleben gerade hier Tipps geben sollte oder will (dazu bin ich vermutlich die inkompetenteste Person überhaupt), aber Eines noch möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben:
Dieser ganzen Quatsch in den Filmen von wegen „Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre“ und so weiter, funktioniert im echten Leben nicht. Denn im echten Leben gibt es keine Person, die auf einmal: „Cut!“ schreit. Nein, man muss vorher ein wenig mehr planen oder zumindest damit rechnen, dass man mit seinen Fehlentscheidungen und den darauffolgenden Konsequenzen leben muss.
Deshalb also: Träumen Sie lieber weiter, als eine Beziehung mit Ihrem besten Freund einzugehen.
Denn diese würde nichts als Ärger verheißen. …und das bevor sie überhaupt begonnen hätte.

Ach ja, und noch als kleinen Trick: Gegen die kleinen Flattermänner im Bauch hilft vorzüglich gekühltes Eis in der Lieblingssorte ihrer Wahl. :)

IHRE PETRA

Und beim nächsten Mal FRAG PETRA: „Schmetterlinge ungewollt – Was tun?“ Teil 2:
Liebe am Arbeitsplatz! Kann das gut gehen?!
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Frag Petra - Die exklusive Kolumne

Über PETRA:

PETRA: Das ist die flotte Kolumnistin von neben an: Nah an den Lesern nimmt sie kein Blatt vor den Mund und hat schon so manche skandalöse Story zu Papier gebracht!

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Blaubeermuffin (Gast) - 8. September, 21:04
Liebe Denise, in deiner...
Liebe Denise, in deiner Geschichte konnte ich mich...
FRAG PETRA - 12. August, 22:44
Danke
hallo Petra, ich bin erst heute auf deine Kolumne...
Denise (Gast) - 10. August, 18:52
Ach, dafür nicht! :)...
Ach, dafür nicht! :) Ich freu mich doch, wenn ich helfen...
FRAG PETRA - 19. April, 20:25
Danke vielmals für diese...
Danke vielmals für diese Tipps :) Hast mir wirklich...
mrsflight (Gast) - 18. April, 22:22
Haha, ich sehe also,...
Haha, ich sehe also, dass hier durchaus noch Potenzial...
FRAG PETRA - 18. April, 19:10

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