8
Sep
2013

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Heute zwitschern wir über: LÄSTERN „Piepmatz Petra“ Teil 5

Liebe Leserinnen,

heute handelt mein Artikel von einem Thema, das mich in letzter Zeit immer mehr beschäftigt hat und mir sooo sehr auf die Nerven geht, dass ich mich einmal mit Ihnen ordentlich abreagieren möchte!
Jaja, also das Lästern. Ich denke, bei mir geht es nicht darum, dass ich mich als einen „besseren oder tolleren“ Menschen sehe, der niemals in seinem ganzen Leben über Andere schlecht redet.
Das ist für mich überhaupt nicht der Punkt. Gelästert wird immer und überall und vor allem auch über einen selber. Ja auch über mich wird gelästert, darüber bin ich mir bewusst und das ist auch in Ordnung für mich. Ja, ganz ehrlich ich kann damit im Allgemeinen recht gut leben… Natürlich enttäuscht es einen in der ersten Sekunde, wenn man von guten Freunden gesteckt bekommt, wer hinterm Rücken Müll über einen verbreitet, aber im Prinzip empfinde ich es doch immer als eine Chance oder Genugtuung die Wahrheit zu wissen. Man redet mit dem Menschen, der schlecht über einen geredet hat und denkt sich: „ Ha, du Lästerschwester! Ich weiß Bescheid, Freundchen. Dir erzähl ich ganz bestimmt nichts mehr aus meinem Leben!“ Das ist ein besseres Gefühl, als unwissend und vertrauensselig durch die Welt zu spazieren und jedem Menschen sofort naiv sein Herz auszuschütten, meiner Meinung nach.
Nun fragen Sie sich bestimmt: „Tja schön und gut Petra, du hast ja Recht, aber wo liegt denn nun bitte zum Kuckuck dein Problem, wenn du ‚Lästern‘ anscheinend ja gestattest oder zumindest akzeptierst?!“
Also erstens bin ich ein „Gut-Welt-Mensch“. Ich möchte nicht, dass andere über mich schlecht reden, nur weil ich es angefangen habe zu akzeptieren, finde ich es doch noch lange nicht gut! Ich verstehe nicht, warum Bekannte oder ja sogar Fremde schlecht über einander reden. Ich habe ihnen schließlich doch nichts getan und ich will das nicht! Ja, ich will ihnen sogar gefallen, will dass jeder mit jedem ehrlich umgeht, niemand eine gute Freundin hintergeht und kein Bekannter hinter dem Rücken Mist über mich zusammen spinnt. Dass dies alles unrealistische rosa-Einhorn-paradiesische Gedanken sind, ist mir schon klar. Aber wieso kann denn nicht jeder wenigstens versuchen ein kleines Stückchen von ihnen umzusetzen. Wenn man sich alleine einmal am Tag einen blöden Kommentar verkneift oder einen genervten Seufzer gegenüber der Rivalin unterdrückt, wäre das nicht schon einmal ein Anfang?!
Und zweitens, hasse ich (Ja, ich verwendet bewusst das Verb „hassen“!) Menschen deren Lebensinhalt komplett das Lästern zu sein scheint! Die, wie ich sie nenne, „Lästerschwestern“!
Menschen, die im Alltag nichts anderes zu tun haben, als hinter anderen her zu schnüffeln, nach skurrilen Eigenschaften zu suchen oder zu warten bis die Person einen Fehler begeht.
Bis die Beziehung den Bach runter geht, bis die Person einen seltsamen Pullover trägt oder bis die Person irgendetwas macht was „ja absolut empörend ist“...
Hierfür verwendet die Lästerschwester jeden Tag mehrere Stunden um gründlichste Recherchen zu betreiben. Die Facebook-Seite und der Beziehungsstatus werden stündlich kontrolliert, der Style-Check wird täglich gemacht (Das erkennt man daran, dass man von Kopf bis Fuß abgescennt wird!), ausgefeilte und „liebgemeinte“ Fragen werden gestellt
(„Wie geht’s es dir denn nach der Trennung von deinem Ex?“ oder „Hast du dieses Kleid etwa von der Altkleidersammlung oder musstest du dafür wirklich Geld ausgeben?!“) und (in meinem Falle) der Blog wird gefilzt.
Von oben bis unten, von hinten nach vorne: „Wo lässt sich etwas Peinliches oder Persönliches entdecken? Irgendeine ungeschickte Formulierung vorhanden? Oder etwa irgendwelche beschämende Infos über das Privatleben?“
Nachdem all das gründlichst in Erfahrung gebracht wurde hat die Lästerschwester eigentlich nur eine Aufgabe:
Ihre wertvollen Informationen durch Fotos und kleine Nachrichten als E-Mail, Facebook-Nachricht oder sogar bei WhatsApp zu verbreiten. Und die dabei entstehenden Skandale genüsslich zu beobachten.
Lustiger weise verbirgen sich meistens hinter den Lästerschwestern Menschen, die eigentlich selber genug Peinlichkeiten in ihrem Leben hätten, um die sie sich kümmern könnten……
Genau diese Art von Menschen finde ich einfach nur ÄTZEND!!!
Was denken sie über „die Lästerschwestern“ und was haben sie für eine Meinung über das Lästern?
Ich habe mir das Statement angewöhnt: „Da rein, da raus und einfach weiter sein Ding durchziehen. Genau wie bisher!"
Und welchen besseren Musiktipp könnte es hierzu geben als „Die Ärzte – Lasse Redn“?!
Einen läster-freien Tag und „lassen Sie die Leute redn“!

IHRE PETRA

2
Jul
2013

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Frauen und Technik: Kann das gut gehen?!

Liebe Leserinnen,

wer meine Kolumne schon länger aufmerksam verfolgt von Ihnen, hat schon den sehr ausdruckstarken Artikel zu meiner „Handy-Hass-Liebe“ gelesen, aus dem man bereits heraushören konnte, dass nun ja… Technik nicht gerade mein Spezialgebiet ist. Davon Zeuge wird mehrmals im Monat auch mein „Lieblingshandyfuzzi“ Phillip, der jedes Mal, wenn ich mit meinem Handy aufkreuze schon die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und nur, schon vor Selbstmitleid zerflossen, fragt: „Petra, meine Liebe, was hast du denn nun schon wieder gemacht???“
Als ich ihm das nächste Thema meiner Kolumne unterbreitet habe, fing er zuerst laut an zu lachen und kommentierte es unter (Lach-)Tränen mit
„Was willst DU denn über Technik schreiben? Du weißt doch gar nichts darüber! HAHAHAAA!“
Woraufhin ich ihn taktlos aus seiner Märchenwelt riss und unterbreitete, dass er nun das Vergnügen hätte mich in diese Welt einzuweihen… Daraufhin war definitiv ich es die lachen musste. Haha, so ein entgeistertes Gesicht haben Sie noch nie gesehen, der Gute fiel tatsächlich aus allen Wolken!
Nun ja, nach dem zweistündige Vortrag über unterschiedlichste Technikarten, Autos, Handys und Computer (Der mir im Endeffekt natürlich null gebracht hat…) kann ich Ihnen jetzt zwar erzählen, dass der Begriff aus dem Griechischen stammt und 1885 Carl Benz das erste Auto gebaut hat, aber darüber soll es hier hauptsächlich gar nicht gehen. (Sorry Phillip, wenn du das hier liest! :‘D)
Ich wollte Ihnen kurz und knapp (Petra und kurzfassen; Der Lacher des Jahrhunderts…) einige Anekdoten aus meinem technisch-unkenntlichen Leben berichten und wie ich auf das Thema gekommen bin, Sie lachen sich schlapp und alle sind glücklich und zufrieden, ja?!
Meine „Inspiration“ (Auf die ich auch gut hätte verzichten können!) geschah in der Nacht von Sonntag auf Montag. Folgendes Szenario:
Petra sitzt um 0:24 Uhr, wie auch schon den kompletten Sonntag, in „super-stylischer“ Jogginghose (Ironie: Ahoi!) und einem Haufen loser Schokoladenpapierchen völlig fertig vorm Rechner und will gerade ausmachen, als ihr Blick auf einen Zettel fällt: „Montag Neubau Artikel zenjfein“.
Zuerst: „Neubau“ steht leider nicht für eine Hausbesichtigung, sondern für meinen Boss (Schöne Grüße an den besten Chef der Welt! *auf dem Schleim ausrutsch*) und das „zenjfein“ stellt das Wort „zeigen“ dar, auf dem ich nur leider eine „Coca Cola light“ verschüttet hatte.
Mir wurde heiß und kalt zu gleich, denn Fakt war: Der Artikel war noch im ähmm … Rohzustand.
…Okay, ich hatte noch nicht angefangen!!!
Als ich dann um fast 2 Uhr nachts den Artikel gerade zur Sekunde speichern wollte, passiert was?!
Genau: Mein Computer hängt sich auf! Einfach so!!! Als ob er sagen wollte: „Tja, haste halt Pech, wenn du nicht früh genug mit deiner Arbeit anfängst!“
Am Morgen berichtete ich Herr Neubau verlegen die ungünstigen Vorfälle gestern Nacht (Alles haarklein und noch nicht einmal die Cola ließ ich aus. Ehrlich bin ich schließlich!).
Und mit einem charmanten Lächeln beendete ich mein Geständnis mit: „Naja, Computer sind ja auch kompliziert mit ihren ganzen Knöpfchen, Tasten und äh Knöpfen und so was…“
Und großherzig wie mein Chef nun mal ist schüttelte er nur verwirrt den Kopf und brummte etwas wie: „Jaja, Frauen und Technik…“ vor sich her.
Und SCHWUPPS: War die Idee für diese Kolumne geboren.
Und ganz für die emanzipierten Frauen unter Ihnen, die schon ganz böse ein Hater-Kommentar hinterlassen wollen: Ich kann diesem Vorurteil, welches mein Chef hegt, nun auch überhaupt nicht zustimmen! Nur weil ich in der Technik hoffnungslos untalentiert bin, heißt das schließlich nicht, dass Frauen generell davon keine Ahnung haben. Meine Tochter ist (trotzaller erblichen Vorbelastungen) topfit mit Computern und anderen technischen Geräten und wenn ich mal wieder irgendein Problemchen (okay Katastrophe) habe, ist sie die Allererste an die ich mich wende!
So, mehr schreibe ich auch schon gar nicht, denn wenn man von was keine Ahnung hat, dann soll man auch nicht auf schlau tun. :)

Heute wünsche ich Ihnen einen technisch einwandfreien Tag und achja, Phillip O.: Ich hab‘ so ein ganz blödes Gefühl, dass was nicht stimmt. Das Display meines Handys ist irgendwie so ganz bunt gestreift. Sieht ja ganz hübsch aus, aber wie geht das wieder weg?

IHRE PETRA

16
Jul
2013

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Heute zwitschern wir über: „FERIENREIF“ – „Piepmatz Petra“ Teil 4

Liebe Leserinnen,

ja Sie haben richtig gelesen, Ihre Petra ist ferienreif, ABER VOLLE KANONE!
Denn obwohl ich meine Arbeit über alles liebe, habe auch ich ab und zu das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung – und ich kann Ihnen im Vertrauen sagen, dass das Leben einer Kolumnistin nun wirklich nicht gerade vom Füße hochlegen und relaxen geprägt ist.
Und was soll man denn auch nur machen, wenn in dem Kopf alles leer gefegt ist und einfach keine Ideen mehr herauspurzeln wollen, so sehr man auch seine müden, grauen, vom Koffein-geputschten Gehirnzellen anstrengt. Man ist am Verzweifeln und ein paar Tage Urlaub können da schon wahre Wunder bewirken, das kann ich Ihnen versichern!
Denn genau in dem Moment, wo man es sich ganz besonders bequem gemacht hat und die Sonne einen auf der Nasenspitze kitzelt, ja da kommen einem dann die super-geniale Idee für die neue Kolumne, auf die man schon ewig gewartet hat. Es kommen Einfälle für Entwürfe, man sprüht quasi vor Energie und Kreativität. Und flugs ruft man noch nach Papier und Stift, weil man das Gefühl hat, wenn man nur noch eine Minute ohne dasitzt, dann würde man platzten vor brillanten Ideen.
Und –Hand aufs Herz- ganz ähnlich geht es mir. Ich stehe kurz vor dem großen Urlaub, die Koffer und Taschen sind gepackt, der Kopf ist schon längst ganz woanders und sehnt sich nach Urlaub und ich?!
Tja, habe einfach keine Ideen mehr, worüber ich mit Ihnen quatschen soll.
Gerade in dem Moment, als ich die vierte Tasse Kaffee trank (Ich sage ja, dass ich gedopt bin! :D) kam mir DIE Idee.
Denn gibt es eigentlich ein schöneres Gefühl, als die Vorfreude auf den Urlaub, als dieses Kribbeln im Bauch und als der „Steinehaufen“ der einem von den Schultern fällt, sobald es dann so weit ist?! Ganz gewiss, nein! Meiner Ansicht nach, gibt es nichts Schöneres als über den Urlaub oder die Ferien zu reden! :)
Aber nicht, dass Sie jetzt denken: „Petra, diese faule Socke, arbeitet in letzter Zeit sowieso fast nie und jetzt nimmt sie es sich auch noch herraus einfach so frei zu machen?! UNVERSCHÄMTHEIT!!!“
KEINE BANGE! Ich werde mir meine Arbeit mitnehmen und Sie werden ganz gewiss von mir hören in der Zeit. Denn wie gesagt – Manchmal habe ich das Gefühl, in den Ferien ist die Luft irgendwie besser. :D Naja, irgendwie zumindest…
Und um nun auch noch die ganz obligatorische Frage zu beantworten:
„Ja wo geht’s denn hinne, Petra?“
Nach England und danach nach Hause, auf’s Lande. Wie lange steht noch nicht fest… Denn es ist ja schließlich Urlaub!!!“ :)
…außerdem interessiert es mich natürlich ungemein, wo es für Sie dieses Jahr hingeht oder relaxen sie im heimischen Liegestuhl???

Meine Lieben, ich wünsche Ihnen ganz tolle Ferien, viel Spaß, dass Sie sich erholen und einmal Abstand vom Alltag bekommen und für diejenigen unter Ihnen, die weiterhin schuften müssen, wünsche ich eine schöne, stressfreie (!!!) Zeit Zuhause. Ach ja, und beschweren Sie sich mal bei Ihrem Chef in meinem Namen! Also wirklich, dass kann ja nicht angehen, in den Sommerferien! :D

IHRE, vor Fröhlichkeit ansteckende, PETRA

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Was ist Kunst? - FRAG PETRA


Liebe Leserinnen,

die Frage kam neulich auf, als wir familiär in einem Kunstmuseum umherschlenderten und meine Tochter vor einem Bild stehen blieb, das, nun ja, doch ein wenig eigenwillig aussah. Kurz und knapp: Ein wenig hatte man schon das Gefühl ein Dreijähriger hat mit der linken Hand einen GROOOßEN Pinsel genommen und einfach wahllos Punkte und Striche auf dem Bild verteilt.
Nun also meine Tochter:
„Was’n das bitteschön?! Das kann ich ja schließlich auch! Dieses Gekrackel soll Kunst darstellen???
Auf diesen Ausspruch hin packte mich meine pädagogische Verantwortung und ich schoss zu dem Bild hin: „Natürlich ist das Kunst, schließlich sind wir hier in einem Kunstmuseum! Ich vermute mal, die Leute hier verstehen deutlich mehr davon, als du und außerdem, wer bestimmt denn eigentlich, was Kunst „sein darf“ und was nicht?! Na klar, könntest du das hier nachzeichnen, aber ist Kunst denn nicht gerade etwas Neues und Außergewöhnliches zu erschaffen, worüber sich die Menschen zuerst auch wundern?“
Tja, da war sie erst einmal sprachlos, meine Tochter, und ich legte gleich eine Schippe drauf:
„Was ist denn das was ich mache? Findest du denn nicht, dass dies nicht auch ein Stück weit Kunst ist? Ich zähle mich durchaus zu einer Künstlerin. Eine Künstlerin, die mit Worten und Buchstaben jongliert, sie bezwingt und mit ihnen Farben und Bilder erzeugt. Das klingt doch sehr künstlerisch, oder nicht?“
„Hm, ja… Schon. Aber was du machst, ist halt… naja, Arbeit irgendwie. Und das ist so… Keine Ahnung, ich habe Kunst noch nie versucht zu definieren.“
„Ja, aber genau das, ist doch das Problem, oder? Wer kann sich denn schon anmaßen, das zu definieren. Ist denn nicht alles, das mit Leidenschaft getan wird Kunst?
Die Kunst der Worte, die Kunst des Zeichnens, die Kunst des Musizierens, die Kunst des Diskutierens… Ich habe meine Leidenschaft zu meinem Beruf gemacht und der sehr verehrte… ähm…“ Ich probierte den Namen aus dem Gekrickel zu identifizieren. :D „Herr Krütoffelskiii auch. Und er hatte die Idee hier zu“ (Ausschweifende Handbewegung in Richtung Gemälde) „Außerdem haben wir ja keine Ahnung, was das für ihn darstellen soll. Er sieht hier drin gewiss etwas ganz anderes, als ein paar Striche und Pünktchen. Vielleicht hat er sein Gefühlschaos in dem Moment festgehalten oder versucht das Wort ‚Eifersucht‘ zu definieren. Ist das etwa keine Kunst???“ (Angriffslustiger Blick! :D)
Antwort: „Mama, du hast echt nicht mehr alle Nadeln an der Tanne!“
Eine Stunde daraufhin im Auto: „Mama? Wenn ich eine Sechs in der letzten Mathearbeit hätte und dir das genau jetzt sagen würde, könnten wir uns dann darauf einigen, dass das auch Kunst ist?“
*SEUFZ* Haben Sie mich wenigstens verstanden???

IHRE PETRA

1
Jun
2013

NEWS, NEWS, NEWS: Das Petra-Postfach!

Liebe Leserinnen,

Eine lange, lange Zeit ist es nun her, dass ich das letzte Mal etwas von mir habe hören lassen und unser lieber Postbote hatte wieder so einiges zu schleppen, aber nun bin ich wieder da! (Soll ich es mein „Comeback“ nennen?! :‘) Amüsant diese Vorstellung...) und habe brisante Neuigkeiten, die aber bestimmt einige überraschen werden! Da viele mich danach gefragt (okay, eher gebettelt! :D) haben ist es nun da: Das einzigartige PETRA-POSTFACH!!!
Ja, ich habe es nun endlich geschafft mir eine E-Mail Adresse einrichten zu lassen (Nach langer, langer Zeit, endlich! Und ich habe das natürlich auch ganz alleine geschafft, es war selbstverständlich gar nicht der Fall, dass mir meine Tochter helfen musste. Neeeeeein! *hüstel*)
Hier haben wir nun also das gute Stück:
fragpetra@gmx.de
Kurz und knackig, wie das meiner Meinung nach auch sein muss!
Was heißt das nun also für Sie speziell?!
Das bedeutet, dass sie mir rund um die Uhr schreiben können, auf dem ganzen „einfachen“ (Für normale Leute, mich also ausgenommen, zumindest…), elektronischen Weg.
Denn ich werde mich über: Ihre Wünsche, Kritik, Probleme, Anmerkungen und persönliche Fragen sehr freuen! Und mich darum bemühen mit IHRER Zusammenarbeit den Blog noch schöner zu gestalten!
Bei allen E-Mails kann es allerdings der Fall sein, dass Sie mich zu einer neuen Kolumne inspierieren.
Aber keine Panik: Namen werden (nach Wunsch) selbstverständlich geändert und andere persönliche Angaben natürlich sowieso, wie auch die E-Mail Adresse höchst vertraulich behandelt wird und generell hoffe ich sehr, dass Sie mir das Vertrauen schenken, mit Ihren Daten respektvoll umzugehen!
Auf eine noch wundervollere Zusammenarbeit und Kooperation mit IHNEN!

IHRE PETRA

4
Mai
2013

Internet-Shopping: Kurz und knackig - Petra ZACKIG

Liebe Leserinnen,

vor einigen Tagen war ich shoppen, allerdings nicht wie ein altmodischer Mensch (zu denen ich mich definitiv zähle! :D) sich das vorstellt, sondern ich saß total entspannt mit meinem internetfähigen Laptop auf dem Sofa und habe nebenbei mein „Entspannungsoutfit“ (Pyjama-Mode in pink-grün geblümt) getragen. Total genial habe ich zuallererst meine kosmetischen Vorräte aufgefrischt, bin danach zur Kleidung übergegangen (Diesen tollen grünen Schal wollte ich schon eeeeewig haben!) und habe um den „kulturellen Part“ auch noch abzudecken die nächste Staffel von „Gossip Girl“ bestellt (Ich kann schon einige Historiker wimmernd auf dem Boden weinen sehen, hahaaaaa! :‘D).
Und keine Bange: Während meine Tochter immer noch denkt „da kann man doch aber was lernen, Mama“ bin ich da schon ein Stückchen weiter und habe mir etwas niveauvollerer Bücher bestellt, die sooo toll sein sollen – sagt der große Internetmarkt mit dem Anfangsbuchstaben „A“ zumindest… (Kein „Product Placement“ hier… :D)
Kurz und knackig also: Viel zu schnell war mein Warenkorb randvoll und viel, viel zu schnell hatte ich auch schon bezahlt, ohne direkt den (VIIIIIEL) zu hohen Preis zu überdenken.
Und so richtig in Shopping-Laune komme ich auch nur in der Stadt mitten im Gedrängel mit meinen Freundinnen und nicht beim Gammeln Zuhause. Als das Paket dann ankam, war ich dann zwar doch aufgeregt wie ein kleines Kind, aber da ich über die Hälfte zurückschicken musste (Verfälschte Farben, falscher Artikel usw…) war das dann doch nicht so DAS Erlebnis.
Persönliches Fazit: Sachen im Internet bestellen, ist ja ganz nett, aber einen netten Shoppingnachmittag ersetzt einfach nichts! :)

IHRE PETRA

18
Apr
2013

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Schlechter Einfluss auf meine Freundin?! –Problemlösung: PETRA!

Liebe Leserinnen,

heute löst Tante Petra wieder persönliche Probleme von Leuten, die sich mir ganz lieb anvertraut haben. So hat die Samantha (Sammy) mir geschrieben:
„Was soll ich machen, wenn ich das Gefühl habe, dass die zweite beste Freundin (die ich auch gut kenne) auf meine beste Freundin einen schlechten Einfluss hat? Würde mich über eine Antwort freuen! :o)“
Tja Sammy, mit so einer flotten und ausführlichen Antwort hast du wohl nicht gerechnet, was? Eine ganze Kolumne nur für dich und es geht auch schon los!
Erst einmal ist das natürlich eine ganz schöne Zwickmühle, wie du wohl auch schon erkannt hast:
Natürlich magst du beide Freundinnen sehr gerne und willst keine von ihnen verletzten. Doch scheint es so, als hast du zu deiner besten Freundin einen besseren Kontakt und konntest beobachten, dass sie sich über die Zeit stark verändert hat. Meine Frage wäre natürlich: Wie definierst du genau „schlechter Einfluss“?
Zum einen hast du natürlich Recht: Der Freundeskreis hat auf Mädels einen großen Einfluss und gerade durch „Gruppenzwang“ tun viele Dinge, die sie später doch bereuen, wie z.B. Rauchen, Klauen, Schwänzen etc. Sollte das „Problemchen“ deiner Freundin nicht dabei gewesen sein, kannst du es einfach hinzufügen. Nun will ich dich aber dabei erinnern:
Deine beste Freundin kann trotzdem noch ihre eigenen Entscheidungen treffen! Sie wurde ja nicht einer Gehirnwäsche unterzogen oder ist wirklich GEZWUNGEN Sachen zu tun (was auch immer du meinst…). Meiner Meinung nach, klingt es auch eher so, als hättest DU die Probleme und nicht deine BF und zwar mit ihr! Es wäre daher ein fataler Fehler alles auf die andere Freundin zu schieben und mit beiden Streit anzufangen, da vermutlich deine BF alles abstreiten wird und sich auf der Seite der zweiten Freundin stellen wird.
Konntest du mir gedanklich folgen? Nennen wir die beste Freundin doch mal „Freundin A“ und die zweite beste Freundin „Freundin B“.
Mein Tipp: Vielleicht musst du einfach umdenken, deinen Fokus auf Freundin A legen und dich mal in Ruhe mit ihr unterhalten. Denn klar ist: Mit dem Verhalten von Freundin B scheinst du keine Probleme zu haben und magst sie so, wie sie ist. Denn sie war schließlich schon immer so. Deine Angst zeigt sich dabei, dass Freundin A sich verändert hat und scheinbar ein Ebenbild von B sein will/wird. Erzähl ihr doch von den Dingen, die dir aufgefallen sind beispielsweise, dass sie seit neuestem raucht (Hoffen wir mal, dass es etwas weniger „Schlimmes“ ist!) und dich das etwas verwundert. Bleib aber dabei sachlich, zieh Freundin B nicht zu sehr hinein (Nicht über sie lästern und schlimme Sachen sagen usw.) und äußere nicht gleich negative Kritik. Sei eher besorgt und mache postive Vorschläge wie: „Solltest du nicht lieber der Gesundheit wegen mit dem Rauchen wieder aufhören?“
Frag sie doch vorsichtig, ob es einen bestimmten Grund dafür gibt, dass sie sich so stark verändert hat und dass du Angst hast, dass ihr zu verschieden werdet und eure Freundschaft daran zerbricht. Denn darauf läuft dein „Problem“ doch schließlich hinaus, oder?!
Im Prinzip hast du ja Angst ausgekapselt zu werden von A und B, dass du nicht mehr zu A passt, weil sie zu sehr wie B geworden ist oder du schlicht und ergreifend durch B ersetzt wirst!
Daher: Rede mit A und situationsbedingt auch mit B (Ich weiß schließlich nicht genau, wie dein Verhältnis zu ihr ist…) und aus Erfahrung kann ich sagen, dass sich wirklich beste Freunde immer wieder zusammenraufen, auch wenn es mal zeitweise nicht so leicht ist.
Außerdem noch ein kleiner Denkanstoß: Generell kann man keinen Menschen verändern oder alte Zeiten wieder „herbei hexen“ (Ganz nach Bibi Blocksberg, hihi: „Eene meene mei, gute Zeiten kommt schnell herbei. Hex Hex!“), so gerne man das auch will. Man kann Menschen in ihren Veränderungen nicht aufhalten und auch in einer Freundschaft entwickelt man sich mal in die eine, mal in die andere Richtung.
Bei dir und deinen Freundinnen hoffe ich aber ganz stark, dass ihr euch wieder zusammentut und ein Leben lang beharrlich in dieselbe Richtung marschiert. Denn beste Freundinnen sind immerhin unbezahlbar! :)
Ich hoffe, dass ich die Problematik richtig aufgefasst habe, wenn nicht oder noch Fragen sind, darfst du dich gerne noch einmal bei mir melden!
Noch einmal alles Gute für euch und Ihnen wünsche ich einen makellosen Wochentag,

IHRE PETRA

13
Apr
2013

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WAAAS du stehst auf meinen Bruder?!?
FRAG PETRA: Schmetterlinge ungewollt – Was tun?“ Teil 4.2



Liebe Leserinnen,

der zweite Teil meiner angefangenen Reihe ließ nun doch etwas auf sich warten (Dafür ein fettes SORRY!), aber nun bin ich hier und Sie da und wir beginnen!
Mir hat die liebe Nikola (15) geschrieben:
„Ich warte sehnlichst auf den zweiten Teil deiner Kolumne! Meine BF ist in meinen kleinen Bruder verliebt und alleine die Vorstellung finde ich schon grausam. SOS!“
Und auch der liebe Basti braucht meine Hilfe denn:
„Petra, meine beste Freundin hat sich in meinen älteren Bruder verknallt. Hat sie mir heute anvertraut und er ist aber ein mega Frauen-Ausnutzer und hat sie gar nicht verdient. Dazu kommt, dass ich schon seit Monaten in sie verschossen bin. Was kann ich tun??“
Liebe Nikola, deine beste Freundin hält anscheinend nichts von kleinen, vorsichtigen Andeutungen (Wie im ersten Teil meiner Kolumne beschrieben!) sondern fällt dir gleich mit der Tür ins Haus. Äußerst verständlich, dass du mit der ganzen Situation überfordert bist und umso besser, dass du dich an mich gewandt hast!
1. Zuerst einmal durchatmen! Noch ist ja gar nichts passiert. Vielleicht ist das nur eine Phase, die einfach wieder verfliegt, wer weiß das schon!
2. Ordne zuerst deine Gedanken und gib dir etwas Zeit alleine. Vielleicht wäre ein Spaziergang dafür geeignet?! Mach dir klar, dass sich nichts zwischen deiner Freundin und dir ändern wird und auch dein Brüderchen wird immer dein Brüderchen bleiben.
3. Sprich noch einmal mit deiner Freundin. Erklär ihr warum du Bedenken hast und bitte sie nichts zu überstürzen.
4. Dann gilt es nur für dich abzuwarten und die Ruhe zu bewahren. Na klar ist die Kombination Bruder und Freundin eine gewagte Sache und wird zu Turbolenzen führen, aber du bleibst immer schön „cool“! Lass dich nicht von deiner Freundin/deinem Bruder in irgendwas verwickeln, mit dem du nichts zu tun haben willst. Dass du das Ganze tolerierst bedeutet noch nicht, dass du ihnen den „privater Date Doktor“ (Super Film übrigens: „Hitch – Der Date Doktor“) spielen musst.
5. Und nicht vergessen: Wo die Liebe hinfällt…, da lässt sich nichts dran ändern. Deine Freundin hat sich nicht in deinen Bruder verliebt, um dich zu ärgern, sondern ohne böse Hintergedanken. Liebe lässt sich nicht beeinflussen, also sei nicht zu streng mit ihr! :)
Nun zum Basti: Da hat es dich ja Schlag auf Schlag getroffen, ne? Generell gelten für dich natürlich die gleichen Regeln wie für Nikola, aber bei deinem Problemchen machen wir mal eine Sonderausnahme!
1. Tja, was sollst du schon „tun“?! Wenn du ehrlich bist kannst du zunächst gar nichts machen. Einen „Entliebungstrank“ gibt es (meines Wissens) noch nicht und deinen Bruder verkloppen solltest du auch lieber sein lassen, also mein Tipp: Chill einfach!!!
2. Mach dir doch einfach klar in welcher Situation du bist: Eindeutig in der „überlegeneren“! Du bist ihr bester Kumpel, dem den sie alles anvertraut und den sie lieb hat. Deinen Bruder kennt sie überhaupt nicht und Verliebtheit kann oft nur eine Eintagsfliege sein, also sei für sie da und bedenke: Aus Freundschaft kann ganz schnell Liebe werden! ;)
3. Es klingt alles so, als hättest du keine guten Connections zu deinem Bruder, aber trotzdem:
Bitte ihn um ein Männergespräch. Berichte ihm von deinen Gefühlen und erklär ihm, dass deine Freundin nicht einfach eine von seinen Tussis ist, die er nach Lust und Laune flachlegen kann!
4. Und auch für dich habe ich schlussendlich keinen besseren Tipp als: Abwarten und bitte nicht die gute Laune verlieren! :)
Das war „Frag Petra“ zu diesem Thema. Gerne mache ich noch einen dritten Teil und für Fragen habe ich immer ein offenes Ohr.
Stand ihr Bruder denn schon einmal auf ihre beste Freundin??? (Vielleicht wäre das ja noch eine unerkannte Marktlücke! :D)

IHRE PETRA

1
Apr
2013

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Heute zwitschern wir über: VERZEIHEN - „Piepmatz Petra“ Teil 3

Liebe Leserinnen,

heute handelt mein Artikel von einem sehr ernsten Thema, das mich in letzter Zeit sehr oft beschäftigt. Und auch viele von Ihnen plagt die Frage: Darf man einem Menschen einen Fehler verzeihen? Und wenn ja ab wann?
Einige knifflige Kostproben, die ich von Ihnen erhalten habe:
Jenny (16 Jahre alt): „Ich bin am Boden zerstört, mein Freund hat mich betrogen! Mit meiner Nachbarin, einfach so! Nun bittet er mich, ihm noch eine Chance zu geben. Sollte ich???“
Hannah (33 Jahre alt): „Ich habe gestern erfahren, dass meine beste Freundin ständig über mich lästert und Gerüchte in die Welt setzt, die nicht zutreffen. Sie hat sich entschuldigt und meinte, sie wäre einfach ein wenig eifersüchtig auf mich gewesen. Aber darf ich ihr das einfach so verzeihen???“
Jannis (20 Jahre alt): „Petra, meine Freundin hat mich für meine beste Freundin (naja, eher „ehemalige“) verlassen. Sie hat nach fast einem Jahr ‚plötzlich‘ gemerkt, dass sie auf Frauen steht. Mir ging es noch nie so schlecht. Sie will unbedingt, dass wir Freunde bleiben. Juhu, der berühmte Satz ist gefallen. Na toll, ich dachte so etwas passiert nur in Filmen, aber jetzt ist es meine Realität. Soll ich meine Gefühle einfach zurückstecken und ihr verzeihen??? Das ist alles so schrecklich kompliziert, weil ich doch noch Gefühle für sie habe… :-(“
Liebe Jenny, liebe Hannah und mein lieber, lieber Jannis; erst einmal sollt ihr euch tausendmal gedrückt fühlen und wissen, dass Tante Petra absolut mit euch fühlt. Auch ich habe schon so einige schwere Zeiten im Leben gemeistert und da gilt es immer Zähne zusammenbeißen und sich von lieben Menschen (der Familie oder GUTEN(!!!) Freunden) wieder aufpäppeln lassen.
Doch so unterschiedlich eure Probleme auch scheinen, ihr alle steht vor der Entscheidung:
Soll/Kann/Will ich ihm oder ihr den Fehler verzeihen???
Eine äußerst schwere Entscheidung, bei der einiges zu beachten ist und die von vielen Faktoren abhängt, weshalb ich die Frage auch so kompliziert formuliert habe.
Zuallererst lasst euch von Petra sagen, das „soll“ streicht ihr sofort aus eurem Wortschatz! Ihr seid Niemandem verpflichtet etwas zu tun und keinem Menschen auf dieser Welt eine Rechenschaft schuldig! Macht das, was euch glücklich macht und nicht das, was andere Leute wollen bzw. glücklich macht.
Dann solltet ihr euch ebenso fragen, ob ihr überhaupt schon verzeihen KÖNNT! Oft sitzt der Schmerz noch zu tief und man ist noch nicht einmal fähig der Person überhaupt offen in die Augen zu schauen. Gerade wenn die ganz großen Gefühle mitspielen (Liebe, eine tiefe Freundschaft, Familie…) ist hier von großen Enttäuschungen und tiefem Schmerz die Rede. Man hat dieser Person vertraut, sich verletzlich gemacht und einem wurde zum Dank das Herz eingeritzt.
Als drittes steht die Frage aus, ob ihr der Person überhaupt verzeihen WOLLT. Jeder Mensch hat hier seine eigenen Prinzipien, die er verfolgt und diesem Muster solltet ihr auch treu bleiben. Ich finde, man sollte einer Person, die einen nicht verdient, nie zu viel Zeit zu gestehen und auch, dass man kein schlechter Mensch ist, wenn man nicht jedem alles verzeihen kann.
Als vierte kleine Denkstütze: Mir hilft es immer mit irgendwem über meine Probleme zu reden. Natürlich könnt ihr mir immer schreiben, aber vielleicht solltet ihr euch einen Menschen in eurem nahen Umfeld aussuchen (Spart Porto oder wunde Finger! :D) noch hinzufügen lässt sich, dass es bei einigen Leuten mir wesentlich leichter fällt zu verzeihen (Meinen besten Freunden habe ich schon so manchen Mist verziehen!) während ich mir bei anderen leider wesentlich schwerer tue (Karten auf den Tisch: Meinem Ex!).
Ich finde den Spruch „Ein Mädchen kann verzeihen, aber nicht vergessen.“ sehr schön und passend. Auch ein sehr gut gemeinter Tipp: Verletzt erst gar keine Menschen in eurem Umfeld, sondern behandelt jeden mit dem Respekt, mit dem ihr auch behandelt werden möchtet!
Hach, Respekt. Ein Wort, über das ich mich seitenlang auslassen kann und das sooo oft missbraucht wird, aber gut. Vielleicht ein anderes Mal... ;D
Liebe Jenny, wie gesagt: Du MUSST überhaupt rein gar nichts. Auch hier rate ich dir, gib dir Zeit zum Nachdenken und gehe erst einmal auf Abstand. Lass dich weder von ihm noch von der Nachbarin bequatschen und verzeih ihm bloß nicht zu schnell. Weiß dein Freund denn wirklich, was er an dir hat, wenn er dich mit deiner Nachbarin (!!) betrügt? Wie optimistisch, ordinär und hirnlos ist das denn bitte, einfach das Mädchen, was am nächsten dran wohnt zu nehmen?! Ach ja, und verzeih ihm bitte nur nicht, weil du denkst, dass „du nicht ohne ihn leben kannst“. Du bist noch so jung und hast wirklich einen Boyfriend verdient, der dich zu schätzen weiß!
Liebe Hannah, natürlich darfst du ihr verzeihen! Aber kannst und willst du das auch schon? Lass doch erst einmal etwas Zeit verstreichen und sie vielleicht auch ein wenig „zappeln“. Sie sollte wissen und merken, was für eine tolle Freundin sie mit dir hat und was sie gerade dabei ist zu zerstören! Wenn du dich dann bereit fühlst, kannst du ja noch einmal das Gespräch suchen.
Und liebster Jannis! Ich muss gestehen, deine Worte haben mich besonders berührt, da du (zugegeben) einer meiner wenigen männlichen Leser bist und deine E-Mail vor Schmerz nur so triefte! Da hat es dich wirklich hart getroffen, wie? Nicht nur, dass deine Freundin weg ist, nun darfst du dir auch noch von deinen Kumpels anhören „wie schlecht du wohl gewesen sein musst“. Eine echte Lachnummer, ne?! (Die Ironie läuft schon fast über!) Im Ernst: Lass dich nicht beirren und die anderen nur reden! Irgendwann werden auch die mal richtigen Liebeskummer haben und wissen, wie es ist ein Herz zu haben (JA, so nenne ich sie: Herzlose Trottel!) Lass auch du dir Zeit, denn wie du schon sagst: Zu einer vernünftigen Entscheidung bist du, blind vor Liebe und Schmerz, noch gar nicht fähig. Verarbeite deine Erlebnisse zunächst einmal richtig (Wenn es dir hilft, hol dir professionelle Unterstützung!) und wenn du dann nach Wochen/Monaten tatsächlich ein guter Mensch sein willst/kannst, hast du immer noch die Möglichkeit dich mit ihr zu einem Zweier-Gespräch zu verabreden. Wenn deine Ex dir tatsächlich eine ECHTE Freundin sein möchte, dann wird sie das verstehen.
Und ganz zum Ende möchte ich euch Dreien und allen Lesern da draußen einen Musiktipp geben, wunderbar zum Nachdenken und mit wunderschönem und passendem Text:
Der Song „Verzeihen Kostet Zeit“ von Tiemo Hauer.

Außerdem würde es mich brennend interessieren, was sie zum Thema „Verzeihen“ zu sagen haben. Gibt es einen Menschen, dem Sie bis heute nicht verziehen haben?
Ich hoffe sehr ich konnte helfen und immer dran denken: Das Leben ist eine Achterbahnfahrt; nach jedem Abwärts geht es immer wieder hoch hinaus! :)

IHRE PETRA
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Frag Petra - Die exklusive Kolumne

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PETRA: Das ist die flotte Kolumnistin von neben an: Nah an den Lesern nimmt sie kein Blatt vor den Mund und hat schon so manche skandalöse Story zu Papier gebracht!

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Liebe Petra! Ich bin...
Liebe Petra! Ich bin ganz Ihrer Meinung. Jeder lästert...
Blaubeermuffin (Gast) - 8. September, 21:04
Liebe Denise, in deiner...
Liebe Denise, in deiner Geschichte konnte ich mich...
FRAG PETRA - 12. August, 22:44
Danke
hallo Petra, ich bin erst heute auf deine Kolumne...
Denise (Gast) - 10. August, 18:52
Ach, dafür nicht! :)...
Ach, dafür nicht! :) Ich freu mich doch, wenn ich helfen...
FRAG PETRA - 19. April, 20:25
Danke vielmals für diese...
Danke vielmals für diese Tipps :) Hast mir wirklich...
mrsflight (Gast) - 18. April, 22:22
Haha, ich sehe also,...
Haha, ich sehe also, dass hier durchaus noch Potenzial...
FRAG PETRA - 18. April, 19:10

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Zuletzt aktualisiert: 8. September, 21:04

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